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Die Geschichte des Alsterkrug Hotels Hamburg

Aus dem 12. Jahrhundert wird in der Chronik von Hamburg-Groß-Borstel berichtet, dass sich an einer Furt dieser Alster-Windung an der Heerstraße nach Norden für die Schiffe und Fuhrleute ein Ausschank befand und für die Pferde eine Futterstelle. Neben einer Mühle entstand daraus 1258 ein Krug, Ursprung des heutigen ALSTERKRUGS  und damit vermutlich ältester Nachweis eines Gasthauses in Hamburg. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier der Alsterlauf begradigt. Doch ausnahmsweise taufte nicht die Straße das Haus, sondern umgekehrt, nämlich der Krug die heutige Alsterkrugchaussee.

Das Objekt blieb im vererbten Familienbesitz bis es 1980 vom Baumeister und Diplom-Ingenieur Ernstotto Pentzin erworben wurde, der in unmittelbarer Nähe aufgewachsen ist. Er ließ 1983 den Altbau abreißen und errichtete dort einen modernen Hotelneubau mit Restaurant, Bierstube, Bar und Veranstaltungsräumen. Als historischen Anklang erhielt das Gebäude wieder seinen markanten Turm und drei Doppelkegelbahnen. Das Turmzimmer eignet sich besonders für  vertrauliche Zusammenkünfte. So tagten hier bereits der ehem. USA-Finanzminister James A. Baker, der Bundespräsident a. D. Roman Herzog und Rita Süßmuth. Auch Rudi Carell, James Last und die Boxer-Brüder Klitschko fühlten sich hier wohl und Zuhause. 

Das Hotel wurde 1997 auf 105 Zimmer erweitert und modernisiert. Es hat in der Hotelkooperation  Best Western den höchsten Standard des „Premier-Hotels“ mit 4 Sternen SUPERIOR erreicht. Alleiniger Gesellschafter der Betriebsgesellschaft ist der Sohn des Eigentümers, Dipl.-Ing. Jost Pentzin. Somit ist das Unternehmen wieder ausschließlich im Familienbesitz. Das Objekt erfreut sich mit hoher Auslastung seit seinem Neubau 1985 großer Beliebtheit, womit die Rechnung der jetzigen Erwerber und Betreiber aufgegangen ist, dass an diesem Standort ein solches auch nach 900 Jahren noch gefragt ist.