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Best Western Premier Alsterkrug Hotel
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-Best Western Premier Alsterkrug Hotel

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Die Geschichte des Best Western Premier ALSTERKRUG-HOTELS

Ein anmutig an der Alster gelegenes Wirtshaus

Um die Jahrhundertwende wurde die Gegend nördliche der schon dicht bevölkerten Stadteile Winterhude und Eppendorf noch von Wanderern aufgesucht. Sie fuhren mit der Pferdebahn und später mit der Elektrischen nach Ohlsdorf dem Ausgangspunkt in das obere Alstertal. Wer nicht so weit entfernte Orte wie Wellingsbüttel und Poppenbüttel aufsuchen wollte, der begnügte sich mit dem Rückweg von Fuhlsbüttel rechts der Alster nach Eppendorf. Wo auf der Karte von 1895 der in viele Windungen durch den Wiesenthal sich schlängelnde Fluss auf seinem Weg in die große Stadt am weitesten nach Norden drängt, steht der Alsterkrug. Ein anmutig an der Alster gelegenes Wirtshaus. Der damals noch reetgedeckte Krug brannte am 12. Oktober 1894 nieder, wurde aber bald darauf in moderner Bauweise mit einem Türmchen wieder aufgebaut. Aus der recht ländlichen Gastwirtschaft entwickelte sich bald ein gern besuchtes Ausflugslokal, das vor allem die Besucher der 1891 angelegten Borsteler Rennbahn zum Verweilen einlud. An Renntagen strömten hier die Menschen nach verlassen der Straßenbahn in der Alsterdorfer Straße den Alsterdorfer Damm entlang, über die alte Holzbrücke der Alster, durch die in einem Bogen vom Alsterkrug zur Rennbahn führende Sportstrasse – heute Sportallee – zu den im Schweizer Stil errichteten Tribünen des Rennplatzes.

Der Wirt zu Beginn unseres Jahrhunderts trägt den Namen seines Vorfahren Hein Möller, der 1729 in den Krug einheiratet. Und damit taucht die Frage auf: Wie alt ist eigentlich der Alsterkrug? Im Eröffnungsjahr des neuen Alsterkrug-Hotels sind 265 Jahre seit der Ausweisung des Platzes durch das ST. Johannis-Kloster in Hamburg verflossen. Bis 1720 war die Gegend des heutigen Alsterkrug vom Pfluge unberührt als Heide liegen geblieben, sie wurde kaum beweidet und weder von Groß Borstel noch von Eppendorf beansprucht. 13 Hügelgräber aus der Vorzeit beweisen um diese Zeit die wilde Ursprünglichkeit der Landschaft. Nach 1700 förderte das Kloster, wie auch andere Landesherrschaften, die Landausweisungen als willkommene Einnahmequelle. So konnte hier ein Brinksitzer – eigentlich nur auf Haus und Garten beschränkt angesiedelt werden, der nach weiteren Landesausweisungen kaum weniger Land als ein Hufner unter dem Pflug hatte. Noch um 1774 gehört das Land, das den Flurnamen Alsterkamp trägt, zu Eppendorf. Erst um 1791 kommt es zu Groß Borstel. Der Name Alsterkrug bürgerte sich erst später ein. Vorerst sprach man von dem Brinksitzter auf dem Alsterkamp. 1721 folgte als Besitzer Jacob Helwig, 1725 Elert Harbeck. Vier Jahre später heiratete Hein Möller, gebürtig aus Steinbeck, die Witwe des Vorgenannten. Aber erst die zweite Frau gebar ihm 8  Kinder und sicherte damit den Fortbestand seines Namens auf dem Alsterkamp für weiter 5 Generationen. Die Lage an der Fracht- und Poststraße nach Kiel bei Furt durch die Alster, Landwirtschaft und Brennerei ließen einen soliden Wohlstand erzielen.

1919 trat der letzte Hein Möller ab und verkaufte sein Anwesen. Nachfolger wurde D.N. Borchers. Das Winterbild aus jener Zeit zeigt die Alsterkrugchaussee im Schmuck ihrer Bäume, einer der schönsten Chausseen unserer Gegend, von alten Ulmen beschattet, heißt es im Führer durch das Alstergebiet von 1912.

Viele sind in diesem Hause oft und gern als Gast gewesen; sie Haben es bedauert, dass Frau Hertha Hansen, geb. Borchers, seit 1936 Eigentümerin, sich aus der aktiven Bewirtung zurückzog und die Gaststätte 1981 stillgelegt wurde.

Nunmehr ist der alte Krug auf dem  Alsterkamp des Hein Möller „Wirth und Branntwein-Brenner“, wie ihn der Klostervoigt des St. Johannis-Klosters noch im Jahre 1808 bezeichnete, als repräsentatives Alsterkrug-Hotel neu entstanden.

 

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